Stadthalle Magdeburg

Diese Seite widmet sich der Geschichte und der Zukunft der Stadthalle Magdeburg. Das 1927 eingeweihte Gebäude ist eines der wichtigsten und bedeutendsten Kulturdenkmale aus der Zeit des Bauhauses. Architekt war Johannes Göderitz.

Seitenansicht der Stadthalle von Magdeburg
Seitenansicht der 1926 bis 1927 errichteten Stadthalle von Magdeburg nach dem Entwurf von Stadtbaurat Göderitz.

Kultur und Industriekultur

Die Möller und Schulze AG Magdeburg-Neustadt erlebte wie die gesamte Stadt Magdeburg in der 1920er Jahren eine rasante Entwicklung. Die Entwicklung der Magdeburger Industriekultur geht einher mit der Entwicklung der Magdeburger Kultur. Verbunden ist diese Entwicklung auch mit dem Bauhaus. Die Stadthalle als Bauwerk der Gemeinschaft genauso wie die vielen Magdeburger Wohnsiedlungen von namhaften Architekten des Bauhauses.

Stadt des Bauhauses

Die Stadthalle Magdeburg, die nach teilweiser Zerstörung im 2. Weltkrieg in den1960er Jahren wiederaufgebaut wurde, soll ab 2020 sowohl als wichtiges Baudenkmal als auch in funktionaler Hinsicht für die Durchführung zahlreicher Veranstaltungen saniert und umgebaut werden. Die Bauzeit soll drei Jahre betragen. Vorgesehen sind unter anderem der Rückbau von Anbauten, die denkmalgerechte Sanierung der Fassade, der Umbau des Saalbereiches zu einem zeitgemäßen Mehrzwecksaal mit entsprechender Bühnen- und Medientechnik.

Die geschätzten Baukosten liegen bei etwa 70.100.000 Euro. Die Realisierung des Bauvorhabens soll 2020 (zuvor geplant 2019) beginnen und 2023 abgeschlossen sein. Die 1927 errichtete Stadthalle soll als eines der bedeutendsten Gebäude der Stadt Magdeburg in altem und neuen Glanz auferstehen. Damit wird die Stadthalle zu einem modernen Kultur- und Veranstaltungszentrum, welches weltweit einmalig ist.

Schlittschuhlauf auf dem Adolf-Mittag-See
Eisbahn auf dem Adolf-Mittag-See im Magdeburger Stadtpark vor der Stadthalle und dem Turm des Ausstellungsgeländes im Januar 1933.

Der Beginn der Modernisierung der Stadthalle Magdeburg ist auf den Juli 2020 verschoben. Grund hierfür ist, dass für Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln mehr Zeit benötigt wird. Derzeit (2018/2019) werden die von der Stadt Magdeburg eingereichten Antragsunterlagen auf Fördermittel von den zuständigen EU-Behörden geprüft.

Neben der geplanten Investitionssumme von 70,1 Mio. Euro werden auch die Außenanlagen mit weiteren 15,4 Mio. Euro völlig neu aufgebaut. Diese insgesamt recht komplexe Vorhaben nimmt durch die verschiedenen beteiligten Behörden und das Genehmigungsverfahren viel Zeit in Anspruch. Der geplante Baubeginn in 2019 kann daher nicht gehalten werden.

Die Stadthalle wird daher erst zum 1. Juli 2020 geschlossen. Quelle: Amtsblatt Magdeburg

Im April 2019 kam grünes Licht aus Brüssel. Gegen die Ausreichung von Fördermitteln zur Sanierung der Stadthalle bestehen wettbewerbsrechtlich keine Bedenken. Dem Beginn der Bauarbeiten Mitte 2020 sollte nun nichts mehr im Wege stehen.

Stadthalle Magdeburg und Göderitz

Portal der Stadthalle Magdeburg
Portal der Stadthalle Magdeburg - Aus deutschen Landen.
Stadthalle Magdeburg
Die Stadthalle Magdeburg nach ihrer Fertigstellung.

Am 5. Januar 1927 wurde der Grundstein für die Magdeburger Stadthalle gelegt, die Johannes Göderitz entworfen hatte. Am 29. Mai 1927 fand bereits die Einweihungsfeier statt. Das 100 Meter lange, 50 Meter breite und 22 Meter hohe Bauwerk gilt das das bedeutendste Objekt aus dem Schaffen von Bauhausarchitekt Göderitz.

Seitenansicht der Stadthalle
Blick auf die Stadthalle von etwas weiter links gesehen.
Portal der Stadthalle
Die Stadthalle vom Eingangsportal aus gesehen.
Ausstellungsgelände der Theateraussetllung
Das gesamte Ausstellungsgelände der Theaterausstellung von 1927.

Neben der Stadthalle befindet sich der Albinmüller-Turm. Der Aussichtsturm wurde zur Theaterausstellung 1927 erbaut und nach seinem Architekten Albin Müller benannt. Im Vordergrund sind die Ausstellungshallen und eine große Bühne zu sehen. Alle Ausstellungsgebäude wurden im 2. Weltkrieg zerstört. Ganz am unteren Bildrand ist noch der Adolf-Mittag-See zu erkennen. Noch heute kann man auf dem See mit Ruderbooten herumfahren.

Gelände der Theaterausstellung vom Flieger aus gesehen
Das Gelände der Theaterausstellung mit der Stadthalle, dem Aussichtsturm und der heute nicht mehr existierenden Bebauung. In Hintregrund der Adolf-Mittag See.
Ehrenhof vor der Stadthalle im Stadtpark von Magdeburg.
Der Ehrenhof vor der Stadthalle zur Zeit ihrer Entstehung 1927.
Blick vom Turm über das Ausstellungsgelände
Blick vom Turm über das Ausstellungsgelände zum Adolf-Mittag-See. Hier die Farbversion der Ansichtskarte.
Blick vom Turm über das Ausstellungsgelände
Blick vom Turm über das Ausstellungsgelände zum Adolf-Mittag-See. Hier die Schwarz-Weiß-Version der Ansichtskarte.

Aussichtsturm - AlbinMüller

Der Albin-Müller-Turm wurde als Aussichtsturm konzipiert und bis heute genutzt. Entworfen wurde er für die Theaterausstellung von Architekt Albin Müller.

Stadthalle Magdeburg und See
Der Adolf-Mittag-See in Magdeburger Stadtpark. Im Hintergrund das Theaterausstellungsgelände mit der Stadthalle und dem Turm.
Stadthalle und Ausstellungsturm in Farbe
Die Stadthalle und der Ausstellungsturm in der Farbversion.
Die Stadthalle und der Aussichtsturm
Das gleiche Bild in der Schwarz-Weiß-Version

Stadthalle und Aussichtsturm
Die Stadthalle und der Aussichtsturm im Stil der Magdeburger Moderne.
Portal der Stadthalle und der Albin-Müller-Aussichtsturm als Color-Version
Das Portal der Stadthalle und der Albin-Müller-Aussichtsturm von der heutigen Sternbrücke aus gesehen. Diese überquert wenig entfernt die Elbe.

Kleine Galerie - Aussichtsturm, Pferdetor und Leuchtsäule

Pferde hoch ober auf dem Pferdetor
Die etwa drei Meter großen Pferde hoch ober auf dem Pferdetor. Dieses diente als Übergang in den Ehrenhof.

Deutsche Theaterausstellung 1927

Anlässlich der Ausstellung wurden u. a. die Stadthalle Magdeburg, der Albinmüller-Turm und das Pferdetor errichtet.

Ehrenhof vor der Magdeburger Stadthalle zur Theaterausstellung
Platzkonzert auf dem Ehrenhof vor der Magdeburger Stadthalle, 1927.

Die erste Deutsche Theaterausstellung wurde 1910 in Berlin veranstaltet. Die Ausstellung in Magdeburg sollte ursprünglich zum 50. Jubiläum des Stadttheaters Magdeburg 1926 stattfinden, wurde aber wegen der umfangreichen Vorbereitungen um ein Jahr verschoben. Von der Veranstaltung der erhofften sich die Magdeburger Stadtväter internationale Anerkennung als Kultur- und Ausstellungsstadt. Magdeburg stand in den 1920er Jahren u. a. durch den ehemaligen Baustadtrat Bruno Taut für Architektur-Moderne, für Siedlungsbau und soziales Bewusstsein beim Bauen. (Quelle: Wikipedia)

Ehrenhof mit Pferdetor
Durchblick auf die Kunsthalle und das hinten gelegene Pferdetor.

Für die Ausstellung wurde im Rotehornpark zwischen Sternbrücke und Adolf-Mittag-See ein Ausstellungszentrum mit Stadthalle, Ausstellungshallen, Versuchsbühne, eine schwimmende Bühne und der 61 Meter hohen Aussichtsturm (heute Albinmüller-Turm) errichtet. Die Deutsche Theaterausstellung 1927 in Magdeburg war bislang die letzte ihrer Art.

Buntes Treiben zur Theaterausstellung
Besucher der Theaterausstellung zwischen Stadthalle, Springbrunnen, Lichtsäulen und Pferdetor.

Die für die Ausstellung errichteten Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg mehr oder weniger stark beschädigt, die Ausstellungshallen, die Versuchsbühne und die Pavillons an der Sternbrücke zerstört. Stadthalle, Albinmüller-Turm, Pferdetor und Springbrunnen wurden wieder aufgebaut bzw. restauriert.

Der Amtliche Führer durch die Deutsche Theater-Ausstellung Magdeburg 1927. Herausgegeben von der Mitteldeutschen Ausstellungsgesellschaft mbH Magdeburg.

Der schönste Ausstellungsplant Deutschlands (von Erich Feldhaus):

"Auch Plätze haben ihre Schicksale. Oft waren die Entwürfe über alle Maßen groß und kühn - aber die Kraft versagte sich ihnen. Man denkt da an Pöppelmanns Dresdener Zwinger. Oft gingen auch Ausführungen kräftig und gesund zusammen. Und die Nachwelt zerstörte - ohne Sinn und Verstand."

"Der neue Baustil ist da, mag er nun seinen Namen erhalten, welchen er will. Nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft wird sich mit seinen Ausdrucksmitteln zu beschäftigen haben". 

(Auszüge aus dem Führer zur Theaterausstellung)

Die Stadthalle von Innen

Stadthalle am Tag einer Veranstaltung
Der große Saal der Stadthalle am Tag einer Veranstaltung um 1930 (Blick zu Bühne nach Süden).

Über Sachsen-Anhalt und Mitteldeutschland hinaus gehört die Magdeburger Stadthalle zu den wichtigsten und wegweisenden monumentalen Festbauten der Klassischen Moderne in Deutschland.

Festsaal der Stadthalle
Ansicht des Festsaals der Stadthalle um 1934.

Der Festsaal der von Stadtbaurat Göderitz errichteten Stadthalle in Magdeburg. Die Innenansicht stammt von einem Foto aus dem Jahr 1927. Die hier zu sehende Ansichtskarte wurde aus Anlass der „Braunen Messe“ (Deutsche Woche - Revolutionsschau Magdeburg) mit einer Werbe-Vignette beklebt. Diese fand in der Stadthalle bzw. auf dem Ausstellungsgelände vom 1. bis 31. März 1934 statt. Es handelte sich wohl um eine Medizin-Messe.

Wandelhalle in Stil des Bauhauses.
Wandelhalle der Stadthalle. Rechts geht es in den großen Saal.

Die beiden oberen, 8,50 m breiten Wandelgänge an der Ost- und der Westseite der Stadthalle bilden mit dem Foyer auf der Nordseite eine umlaufende Einheit. Auf der Aufnahme um 1927 sind die Unterzüge der Decke. Wände und Decken waren in grau, rot und weiß gehalten. Die dreiteiligen Eisenschiebefenster waren grün gestrichen. Die mittlere Scheibe war aus Klarglas und ließ sich öffnen. Die Handläufe der Treppe waren aus dunklem Holz. 

Im oberen Bereich der Wandelgänge befanden sich große Oberlichter (nicht im Bild sichtbar). An den Oberlichtern hingen Lampenreihen die in ihrer Anordnung den Treppenstufen folgten. Die Lampen aus Mattglaskugeln und Nickelfassungen hingen an blauen Schnüren.

Nach dem Wiederaufbau gab es umfangreiche Änderungen. Der Gesamteindruck bietet sich jedoch immer noch. Es bleibt abzuwarten wie nah man sich nach der Sanierung in den kommenden Jahren dem Original wieder angleicht.

Heutige Gestaltung des Festsaals
Der Festsaal der Stadthalle heute.
Titelbild der Stadthalle
Titelbild der Stadthalle als herausragendes Bauwerk von deutschlandweiter Bedeutung.

Die Magdeburger Stadthalle auf dem Titel "Bauten der Gemeinschaft", der Bücherserie "Die Blauen Bücher" von 1928. Hier wird die deutschlandweite Bedeutung der Stadthalle in Magdeburg deutlich.

Grundriss der Stadthalle in Magdeburg
Grundriss der Stadthalle nach ihrer Erbauung.

Grundriss der Stadthalle nach ihrer Erbauung 1927. Bis heute ist die Grundstruktur trotz erheblicher Kriegszerstörungen weitgehend erhalten.

Wiederaufbau nach dem Krieg

Nach den Zerstörungen der Stadthalle im Krieg beginnt der Wiederaufbau.
Der Saal der Stadthalle ist noch nicht wieder aufgebaut. Noch ist das Dach nicht zu sehen. Dennoch begann der Restaurant-Betrieb.
Kacheln im Eingangsbereich
Die Kacheln im Eingangsbereich wurden erneuert.
Original-Kacheln der Stadthalle
Original-Kacheln der Stadthalle im Eingangsbereich der Seitenflügel.
erhaltenen Kacheln von 1927
Detail-Ansicht der erhaltenen Kacheln von 1927

Stadthalle Magdeburg mit Turm
Die Stadthalle und der Aussichtsturm nach der Sanierung in den 1960er Jahren.

Im Oktober 2018 hat der Reiseführer "Lonely Planet Best in Travel" Deutschland als eines der Top-Reiseländer für 2019 gesehen. Hier werden jährlich die zehn Top-Länder und zehn Top-Städte sowie Regionen für das jeweils kommende Jahr aufgelistet. Deutschland landete gar auf Platz zwei hinter Sri Lanka. Gründe sind unter anderem der 100. Jahrestag der Gründung des Bauhauses sowie das 30. Jubiläum des Mauerfalls.

Die sanierte Stadthalle Magdeburg um 1969.
Das Portal der Stadthalle Magdeburg nach ihrer Sanierung in den 1960er Jahren.
Blüthensaal in der Stadthalle
Der Blüthensaal in der Stadthalle um 1962, Kulturpark Magdeburg

Stadthalle Magdeburg - heute

Luftaufnahme und Dachbereich 2017
Heutiger Zustand der Stadhalle vom Ausstellungsturm gesehen. Im Hintergrund der Magdeburger Dom und die Elbe.

So zeigt sich die Stadthalle Magdeburg heute. Durch die Verschiebung der Sanierung von 2019 auf 2020 kann das Gebäude zum 100-jährigen Bauhausjubiläum von Besuchern und Touristen besichtigt werden. Gäste aus dem In- und Ausland werden erwartet.

Filme über die Stadthalle

Bauhaus und Moderne in Magdeburg

Hermann-Gieseler-Halle in Magdeburg
Baujahr 1922: Die heutige Hermann-Gieseler-Halle ist das erste kommunale Bauwerk, das nach dem Ersten Weltkrieg im Stil des „Neuen Bauens“ errichtet wurde.

Das Bauhaus und die Moderne sind in Magdeburg in vielfältiger Weise wiederzufinden. Wie hier die aus vielen Handballspielen des SC Magdeburg bekannte Hermann-Gieseler-Halle. Architekten waren Johannes Göderitz und Bruno Taut. Aber auch an vielen weiteren Orten in Magdeburg sind das Bauhaus und die Klassische Moderne zu finden.

Bauhaus in Magdeburg
Miethäuser der Bauhütte in Magdeburg, 1926/27 von Karl Krahl. Heute Jordanstraße Ecke Hohlbeinstraße.

Zu DDR-Zeiten war der Schriftzug über dem Eingangsportal "Bauhütte Magdeburg" entfernt. Im Gebäude befand sich eine Zentrale der Freien Deutschen Jugend (FDJ).

Abriss Gebäude der klassischen Moderne

Ausgerechnet zum 100-jährigen Bauhausjubiläum wurde ein Gebäude der klassischen Moderne in Magdeburg abgerissen. Es zählt zwar nicht direkt zum Bauhaus, wurde aber auch von Stadtbaudirektor Johannes Göderitz hier erstellt. Das leer stehende und unter Denkmalschutz stehende Gebäude war teil der Uniklinik Magdeburg. Jetzt musste es einem dringend notwendigen Neubau der Notaufnahme der Uniklinik weichen. Medizinisch bestand jedoch keine Alternative zum Abriss da sich die neu entstehende Kardiologie nahe der Notaufnahme befinden muss.Mehr Informationen rund um den Abriss und das zukünftige Herzzentrum gibt der MDR. Infos zum Thema bietet auch die Magdeburger Volksstimme.

Göderitz-Bau weicht Herzzentrum des Uniklinikums Magdeburg
Mehr als 100 Millionen Euro sollen ins neue Herzzentrum des Uniklinikums Magdeburg fließen. Dafür wird Haus 15 von Bauhausarchitekt Göderitz abgerissen.

Gedenkprägung 100 Jahre Bauhaus

100 Jahre Bauhaus - zu diesem Jubiläum gab die Deutsche Bundesbank eine Gedenkprägung im Nennwert von 20 Euro heraus. Die Münze würdigt die Gründung des Bauhauses durch Walter Gropius am 1. April 1919. Die Darstellung im Bild ist stilisiert. Alle Informationen zur Gedenkmünze "100 Jahre Bauhaus" sind bei der Deutschen Bundesbank erhältlich.

20 Euro Münze zum 100-jährigen Bauhausjubiläum
Stilisierte Darstellung der 20 Euro Münze zum 100-jährigen Bauhausjubiläum.

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Kontakt:

 

Magdeburg - Stadt des Maschinenbaus. Viele Unternehmen sind heute verschwunden, wie auch die Möller & Schulze A.G. Magdeburg-Neustadt (später VEB Chemieausrüstungen Magdeburg). Zumindest virtuell sollen die Menschen und ein Stück Magdeburger Maschinenbaugeschichte wieder lebendig werden und die Geschichte Magdeburgs bereichern.

*Alle Bilder sind Urheberrechtlich geschützt.